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Warum um Himmels Willen ich mir das denn antäte, fragte mich kürzlich eine Dame, der ich erzählte, dass wir vier Hunde haben. Die Tölen würden doch nur Dreck und Lärm machen und nur Geld und Nerven kosten.
Das hat mich nachdenklich gemacht, dass ich mir mal ein Leben ohne Hunde vorgestellt habe.
Ich müsste keine Hundehaare von Kleidern und Teppichen entfernen. Keine Abdrücke von Dreckpfoten auf den Boden und keine Triefnasen an den Fenstern und an der Terrassentür. Ich würde nicht von lautem Gekläffe aus dem Schlaf gerissen, wenn die Zeitungsausträgerin Urlaub hat und die Vertretung die Briefkastenklappe öffnet. Das Wohnzimmer sähe nicht aus wie ein umgegrabener Friedhof, weil keine Kauknochen herum lägen. Meine Gildeclown-Sammlung wäre noch vollständig und es würden nicht ein paar Köpfe fehlen. Alle Pflänzchen im Garten würden gedeihen, weil sie nicht zu Tode gepinkelt würden. Ich müsste mich nicht durch Riesenlöcher beim Rasen mähen quälen.
Mein Gartenteich wäre noch ein Gartenteich und kein Badeparadies für die Hunde und die Teichbepflanzung müsste auch nicht ständig erneuert werden.
Ich bräuchte bei Regen nicht spazieren gehen und die Ledercouch und die Türen hätten keine Kratzer.
Niemand würde begeistert um mich herum springen, wenn ich nach Hause komme. Niemand würde mich so herzhaft und liebevoll auf die Nase küssen, sobald der erste Sonnenstrahl ins Schlafzimmer fällt. Niemand würde sich an mich kuscheln, wenn es mir einmal schlecht geht oder ich nicht gut drauf bin.
Niemand würde mir interessiert zuhören, wenn ich die Ungerechtigkeit der Welt beklage ….
Das wäre doch wirklich ein Hundeleben!
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